So – seit gestern Nacht ist mein Blog nun aus dem internen Testbereich meiner Webseite auf die Frontpage gewandert (http://webnoma.de) und hat mein altes Foto-Album verdrängt.

Ich werde die nächsten Wochen einige alte Fotoprojekte und dann natürlich die aktuellen hier veröffentlichen – aber dieser erste Beitrag wird mal das Blog selbst thematisieren (GeekLive).

 

Bisher habe ich meine Bilder relativ einfach und in Masse mit dem offline-Tool jAlbum prozessiert und ohne viel Kommentar online gestellt. Quasi nur eine Online-Bildersammlung. Mit dem Blog-Format will ich das ändern – weniger, ausgewählte Bilder – dafür mit mehr Textbeschreibung. Um das durchzuhalten und nicht zu viel Zeit auf das Erstellen der einzelnen Seiten zu verbraten sollte eine Kontent Management Software her, die mir das Erstellen der Beiträge möglichst einfach macht.

Meine Anforderungen:

  • Modernes, auch Mobilgeräte-taugliches Design (responsive design)
  • Bequeme Administration und Beitragserstellung – ich komme notfalls auch mit HTML und UNIX-shell klar, aber dafür ist mir mittlerweile meine Zeit einfach zu schade.
  • Gute Foto- und Gallerie-Funktionen
  • IT-Sicherheit, um die ich mich möglichst nicht kümmern muss. Da der Admin-Bereich für die bequeme Benutzung durch mich online sein muss besteht immer die Gefahr von irgendwelchen glangweilten Script-Kiddies gehackt zu werden und Sicherheitslücken im CMS/OS müssen zeitnah und ohne, dass ich aktiv tätig werden muss, gestopft werden.

Da meine Homepage schon bei 1&1 lief war es naheliegend sich die dort verfügbaren CMS (Joomla, WordPress und Drupal) mal näher anzuschauen. Joomla und Drupal sind die mächtigeren, technischeren CMS – aber nach dem Prinzip „keep it simple“ entschied ich mich für WordPress, welches alle von mir benötigten Funktionen in einer einfachen Oberfläche bietet. Es gibt eine sehr aktive Community für Themes und Plugins um meine Bedürfnisse im Detail zu erfüllen.

1&1 bietet in meinem Hosting-Paket auch die Wahl diese CMS „gemanaged“ zu betreiben – man gibt zwar etwas Kontrolle ab, aber dafür kümmert sich der Provider selbst darum das CMS auf einen aktuellen, sicheren Stand zu halten. Genau das, was ich wollte.

Plugins und Themes werden einfach online installiert und können im laufenden Betrieb ausprobiert werden.

Einige Stunden Themes testen und ich entschloss mich für „Freak“ von Rohit Tripathi, welches ich mit etwas Konfiguration und wenig CSS-Hacking an meine Wünsche anpassen konnte.

Die Auswahl der Plugins zur Bildpresentation war da schon langwieriger. Es gibt sehr viele Gallery-Plugins, deren Mächtigkeit sich häufig erst nach einigen Einstellungen, auf dem zweiten Blick zeigt. Manche Gute sind dann wieder für ein Privat-Blog unrentabel teuer… andere, freie übertreiben es mit Werbe-Einblendungen.

Übrig geblieben ist eine kleine Auswahl an Plugins, für verschiedene Bild-Präsentationen:

  • Gmedia Gallery – für die Gallery-Verwaltung zuständig und wiederum selbst ein „Kontainer“, an den verschiedene Layout-Erweiterungen andocken.
  • WP Lightbox 2 – zur Groß-Darstellung einzelner Bilder

Für die Übersichtsdarstellung von Fotos habe ich mich für das Gmedia Mosaic Modul entschieden. Vor allem bei der Mischung von Hoch- und Querformat-Bilder überzeugt es. Die Werbung ist dezent – und damit ok.


Wenn eine kompakte Darstellung einiger Bilder gefragt ist werde ich die Gmedia PhotoBox Gallery nutzen. Die Animationen – vor allem in der Lightbox sind sehr ansprechend (und ohne Flash) – und auch eine Slideshow-Funktion ist vorhanden.

 


Als dritte Alternative habe ich das Modul Gmedia PhotoMania auserkohren. Es bietet über dem „Bildstrahl“ immer ein Bild als Großvorschau, so dass beim Durchblättern der Seitenkontext erstmal nicht ausgebrochen wird. Slideshow und Lightbox sind dann natürlich auch noch vorhanden.

Da es sich hier um ein Foto-Blog handelt, war mir auch wichtig, dass die Gallerien die EXIF-Daten der Bilder mit darstellen können, welche ich einfach per Massenänderung automatisch in die Bildbeschreibung einfügen lassen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.