Mitten im Juli machten uns einige Tage Dauerregen einen Strich durch den Plan im Zauberwald bei Berchtesgaden zu fotografieren.

Kurzfristig bot uns Assy auf ihrem Stecknerhof eine Wetter-unabhängigere Ersatz-Lokation in ihrer Scheune – dabei herausgekommen sind so viele gute Bilder von unserem Model Qa Quaroleena, dass es mir wirklich schwer fiel mich hier wenigsten auf weniger als 30 Bilder zu beschränken. Organisiert wurde das Shooting wieder von Max Watzinger.

 

Set 1: „Auf den Strohballen, Hauptlicht von hinten“

Für das erste Set durfte sich Qa auf den einstöckig gestapelten Strohballen auf der linken Seite der Scheune austoben. Das Gegenlicht kam dabei etwa aus Richtung 1 Uhr durch die große Beladungs-Öffnung der Scheune und ein Fenster im oberen Bereich. Der Rest der gesamten Scheune war relativ dunkel und diffus beleuchtet. Ich war, wie häufig sehr offenblending mit meinen Festbrennweiten und 50mm bzw. 85mm KB-Equivalent unterwegs – meist mit f/1.2 oder f/1.4.

Set 2: „Vor den Stroballen mit Steiflicht“

Im zweiten Set wechselten wir auf den Boden vor die Strohballen und fotografierten wieder mit dem Licht aus der Scheunen-Öffnung. Dieses mal von rechts kommend.

Set 3: „Von oben aus dem Gebälg“

Jetzt waren mal wir Fotografen dran uns etwas anzustrengen. Wir kletterten hoch ins Gebälg der Scheune, um Qa von oben ablichten zu können. Einige der Bilder sind dann auch noch auf dem Strohballen entstanden, als ich wieder auf den Boden angekommen war.

Set 4: „Spiel mit dem Strohballen im Gegenlicht“

Ein Strohballen direkt vor der Scheunenöffnung wurde zu Qa’s Requisite für ein direktes Gegenlicht-Shooting. Die Bilder habe ich recht dunkel belichtet, um den Hintergrund nicht komplett ausbrennen zu lassen – wissend, dass ich in den dunklen Bereichen beim Sensor der Fujifilm X-T1 bei der Raw-Entwicklung einige Blenden Reserven habe um die Belichtung gezielt hoch zu ziehen.

Set 5: „Unterm Dach Spot durch Dachfenster“

Am Nachmittag bot sich das Licht eines kleinen Dachfensters der Scheune als Spot an… wir mussten Qa nur noch so 5 Meter in den dritten Stock des Ballen-Lagers befördern.

Set 6: „In der Rumpelecke mit Langzeitbelichtung und Dauerlicht“

Im vorderen Teil der Scheune fanden wir diese „Rumpelecke“ unter der Treppe, die wir nach dem Entfernen einiger alter Maschinen einerseits für das „Geistershooting“, als dann – ausgeleuchtet von einem Dauerlicht – für ein paar Aufnahmen auf der kleinen Leiter verwendeten.

Set 7: „Vor der Holzwand mit Licht durch ein Fenster“

Den Abschluss des Shooting-Tages bildeten diese Aufnahmen vor einer alten Holzwand. Das Licht kam jetzt am späten Nachmittag durch ein Seitenfenster der Scheune von links.

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