Meine Ausrüstung

Fujifilm X-T1 (Ende 2014)


Fuji X-T1 + Zuiko 50mm 800px
Fujifilm X-T1 & OM Zuiko 50mm

Nachdem das Olympus E-System mittlerweile mit der Vorstellung der OMD E-M1 auch offiziell abgelöst wurde – ich mittlerweile aber mein Hobby weiter ausbauen wollte – stand ein Systemwechsel an. Einige Monate schwankte ich zwischen einer APS-C DSLR (Nikon D7100) und zwei der neuen, hochwertigen spiegellosen Systemkameras (DSLM). Der naheliegenden Schritt wäre die Olympus OMD E-M1 gewesen… aber das Fujifilm X-System wurde durch das schnell hochgefahrene Objektiv-Sortiment zunehmen attraktiv. Das Bedienkonzept der Fujifilm X-T1, der sehr gute APS-C Sensor und ein kleiner Preisvorteil im Vergleich zur OMD E-M1 gaben schließlich den Ausschlag.

Ich bin immer noch sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Auch wenn ich das mFT System und speziell die OMD-Linie von Olympus weiterhin für eine tolle Alternative halte. Ich bin allerdings sehr froh den Schritt hin zu einer EVIL gemacht zu haben. Die direkte Bildvorschau auf einem guten elektronischen Sucher möchte ich nicht mehr missen… und beide Systeme bieten mittlerweile viele, auf die Anforderungen von digitalen Kameras optimierte, relativ kompakte Objektive.

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FUJINON XF 18-55mm & 55-200mm Zooms

Bei den Objektiven habe ich mich wieder für eine „Mittelklasse-Zoom“ Kombination für die Flexibilität entschieden:

  • FUJINON XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS
  • FUJINON XF55-200mm F3.5-4.8 R LM OIS

Beide XF-Zoom bieten die von modernen Objektiven erwartete hohe Qualität auch bei Offenblende, einen guten Bildstabilisator und sind für den Brennweitenbereich kompakt.

Aber ich hatte mit meiner ersten Festbrennweite Blut geleckt und gleich auch ein „50mm“ mitbestellt (quasi wieder mein altes 3-Gespann wie bei der E-620). Das Fujinon 35mm f1.4 hat einen festen Platz in meiner Fototasche bekommen. Es ist kompakt, leicht aber hochwertig und in der Lage tolle Bilder auf den Sensor zu zaubern. Mittlerweile sind drei weitere Festbrennweiten hinzu gekommen, so dass mein Prime-Park so aufgestellt ist:

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FUJINON 56mm, 35mm & Samyang 12mm Festbrennweiten
  • Samyang 12mm F2
  • FUJINON XF23mm F1.4 R
  • FUJINON XF35mm F1.4 R
  • FUJINON XF56mm F1.2 R

Letztlich eigentlich nur für den Urlaub hatte ich mir günstig ein gebrauchtes „Superzoom“ angeschafft. Aber selbst beim herausfordernden Zoom-Bereich von 27mm-206mm KB-equivalent liefert Fujifilm eine erstaunlich gute Bildqualität. Auch wenn es mir eigentlich nie offenblendig genug sein kann – und Blende 5.6 doch manchmal einschränkend spürbar ist, habe ich dieses universelle, gedichtete Zoom lieb gewonnen… und bisher doch noch nicht wieder verkauft: – auch, weil es mein einzig Wetter-resistentes Objektiv ist:

  • FUJINON XF18-135mm F3.5-5.6 R LM OIS WR

Neben den nativen Objektiven für Fuji X ermöglicht das spiegellose System mit dem geringen Auflagemaß auch etliches Altglas zu adaptieren. Hier hat sich dann doch wieder Olympus mit einem alten Zuiko OM 50mm f1.4 in mein Sortiment geschlichen 😉
Auch mein selten genutztes Makro ist ein altes, analoges Tamron SP 90mm f/2.5 Macro mit entsprechendem Adapter.

Die Ergebnisse, die das Gespann aus X-Trans Sensor, Fujifilm Signalverarbeitung und Farbmanagement aus den überragenden Fujinon XF-Linsen heraus holt begeistert mich immer wieder. Dazu der Spaß und „Entschleunigung“ bei der Bedienung der X-T1 – genau richtig für ein Hobby (eher weniger für einen Fotografen, der mit Sportaufnahmen sein Geld verdienen muss).

 

Olympus OM-2n


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Olympus OM-2n mit 50mm f1.8 und 28mm f2.8

Eigentlich eine neuere Anschaffung, als meine X-T1 – aber, da sie dann doch nur zum gelegentlichen analogen Spielen hergenommen wird und ansonsten primär schön aussieht, an zweiter Stelle in dieser Liste. Ich hab mir eine gebrauchte, 30 Jahre alte Olympus OM-2n Film-DSLR gegönnt. Nach etwas Pflege macht sie sich wieder richtig gut.

Olympus OM-Objektive hatte ich ohnehin schon zwei, welche ich bisher via Adapter an der Fujifilm betrieben habe – eines kam jetzt mit dem Body noch doppelt dazu und wandert wieder in die Bucht, so dass für die OM-2n das kompakte Duo 50mm f1.8 Normal und 28mm f2.8 Weitwinkel übrig bleiben.

 

Olympus E-620


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Olympus E-620 & Zubehör

Mit der Vorstellung der Olympus E-620, mit besserem Sensor (12MP) und IBIS schlug dann erstmal mein Gear Aquisition Syndrome zu. Die Kamera war kleiner, als die E-500 – bot aber technisch etliche Verbesserungen. Ich war immer sehr zufrieden mit ihrer Performance und konnte meine Kenntnisse gut weiter entwickeln.

Mittlerweile reifte auch die Erkenntnis, dass der Kamerabody zwar die ganzen neuen Feature-Spielerreien bietet – aber gutes Glas eigentlich die relevantere Komponente darstellt.

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Zuiko Digital 14-54mm

Als erstes wurde das Standard-Kitzoom gegen mein heißgeliebtes Zuiko Digital 14-54mm f2.8-3.5 II ersetzt. Eines der besten Standard-Zooms, welches ich je nutzen durfte. Schneller, präziser Fokus, sinnvoller Brennweitenbereich von 28-108mm (KB), hochwertig verarbeitet, relativ lichtstark und eine makellose Abbildungsleistung. Die Linse zu verkaufen tat richtig weh – hoffe sie ist in guten Händen gelandet. An diesen hochqualitativen Zooms erkannte man sehr gut die Designvorteile des Four-Thirds Systems. Ähnlich gute Zooms für Crop-Sensoren bringt erst in den letzten Jahren Sigma mit der Art-Serie und Fujifilm auf den Markt.

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Sigma 30mm für 4/3

Aber es sollte noch etwas lichtstärkeres, im Normalbereich her – leider war das Olympus E-System (Micro Four-Thirds – mit Spiegel) schon ein „sterbendes Pferd“ und wurde durch das aufkommende Micro Four-Thirds abgelöst. Die Auswahl an Festbrennweiten war beschränkt und neue Objektive nicht mehr zu erwarten. Bei Sigma bin ich mit dem 30mm f1.4 DC HSM fündig geworden. Ein für APS-C gerechnetes Objektiv (daher halbwegs kompakt) mit sehr guten Abbildungsleistungen auch schon bei Offenblende (wohl auch, weil der 2er Crop an FT die etwas kritischen Randbereiche gar nicht nutzen musste). Das Objektiv war relativ schwer und groß für Four-Thirds, sehr gut verarbeitet und mit schnellem Fokus. Letzter war nach einer Feinjustierung in der Kamera (ja – auch die Amateur-Olympus Bodies haben solche Features schon immer… oder z.B. Firmware-Updates für Objektive) zuverlässig und exakt. Gebraucht gekauft war auch der Preis in Ordnung.

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Zuiko Digital 70-300mm

Als letztes tauschte ich noch das Kit-Telezoom gegen das günstige Zuiko Digital ED 70-300 mm f4.0-5.6. Relativ preisgünstig, trotzdem brauchbare Verarbeitung (z.B. Metall-Bajonett). Einen unglaublichen Zoom-Bereich von 140-600mm (KB) und dabei noch brauchbare Lichtstärke und ordentlicher AF. Wieder so ein guter Objektiv-Kompromiss, welcher so nur bei einem digitalen System ohne Altlasten und mit Crop-Sensor möglich war. Leider relativ wenig im Einsatz… aber ich hatte hier ja auch nur moderat Geld investieren müssen und nicht die PRO-Variante des Olympus Tele-Zoom genommen.

 

 

 

Olympus E-500


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OLYMPUS E-500 & Zuiko Digital 14-45 f3.5-5.6

Nach einigen Jahren Gelegenheits-Knipserei war es dann Zeit für meine erste richtige DSLR. Als Fan von Underdogs und Überzeugt von Olympus Schritt zu einem rein digitalen System – dem Four-Thirds E-System – wurde es eine Olympus E-500 im Doppel-Zoom Kit.

Die ersten Objektive waren das Kit-Zoom Zuiko Digital 14-45mm f3.5-5.6 (KB: 28-90mm)

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OLYMPUS Zuiko 40-150mm f3.5-5.6

und das Tele-Zoom Zuiko Digital 40-150mm, f3.5-4.5 (KB: 80-300mm)

(Dank auch an Olypedia, für die lizenzfreien Bilder… nachdem ich es doch tatsächlich geschafft habe keine Aufnahmen meiner eigenen Kamera zu behalten)

 

Canon S30 (ab 2002)


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Canon S30

Nach einer langen Fotografie-Pause kam ich mit dem Auftauchen von erschwinglichen Digitalkameras wieder zur Fotografie zurück.

Die Canon S30 ist eine hochwertig verarbeitete Kamera, mit brauchbarem Zoom-Objektiv, schießt 3,2 MP Bilder und hat mich einige Jahre zuverlässig begleitet. Die Kamera existiert auch heute noch, auch wenn der Akku seit Jahren nicht mehr geladen wurde.

 

 

Minolta AF-E (ab ca. 1990)


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Minolta AF-E

Meine erste eigene Kamera – eine Minolta AF-E.

Hatte ich von meinen Eltern geschenkt bekommen, um meinen Schüleraustausch in den USA dokumentieren zu können. Habe damit primär Diafilme belichtet, die heute immer noch existieren und auf ihre Digitalisierung warten. Die Kamera war rein automatisch – nicht mal den Blitz konnte man unterdrücken, wenn man auf dem Empire State Building stand und New York fotografieren wollte.

Eben für das Foto nochmal rausgekramt – Akkus rein… Film war da, wie so oft, seit 20 Jahren noch drin… und… funktioniert noch 🙂

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